Über uns

Erfahren Sie mehr über Oliver Driver und das gesamte Team hinter URWALDKAFFEE und CAFÉ KOGI.


Transparent - Fair - Nachhaltig - Direct Trade - Traditionell


 Lesen Sie mehr darüber auf der Hauptseite "Kaffee"!

 

Oliver Driver über die URWALDKAFFEE GmbH

Mit Urwaldkaffee habe ich es mir zum Ziel gesetzt, herausragende Kaffees von indigenen Völkern zu entdecken und gemeinsam mit den Kaffeebauern beste Qualität zu liefern, um so für die jeweilige Kultur wichtige Ziele zu erreichen. Es geht nicht darum, einen weiteren guten Kaffee zu verkaufen, unser Ziel ist es, den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt in Partnerschaft mit den Erzeugern zu produzieren.


Unsere Vision 

Wir verbinden die Herzen der Menschen über feinsten Kaffee zum Wohle der Erde.

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URWALDKAFFEE wurde von mir, Oliver Driver, 2014 gegründet, um CAFÉ KOGI in Deutschland langfristig als hervorragenden Kaffee zu platzieren, um ein wenig die Welt zu verändern. Ich war zu dieser Zeit als selbständiger Unternehmensberater und Change Manager für kleine und große Unternehmen tätig. Zuvor hatte ich 18 Jahre in der Bau- und Immobilienwirtschaft gearbeitet. Nebenher beschäftige ich mich intensiv mit altem Wissen indigener Völker mit dem Schwerpunkt Schamanismus. Mittlerweile habe ich darüber bereits elf Bücher veröffentlicht.

Jeder unserer Kaffees hat eine eigene Geschichte, die ihn einzigartig macht. Jede Bohne ist um die halbe Welt gereist und erzählt eine Geschichte. Diese Spezialitätenkaffees wachsen als Waldkaffee im Einklang mit der Natur unter schattigen Bäumen. Die Indianer sind nicht nur Lieferanten sondern Partner, gemeinsam wollen wir wachsen. Unser erster Kaffee, der wunderbare CAFÉ KOGI, ist ein Hochlandkaffee aus den Bergen Kolumbiens, der jeden Kaffeeliebhaber begeistern wird.

Alle unsere Kaffees sind biologisch angebaut (jedoch ohne Siegel oder Zertifikat), fair gehandelt, nachhaltig produziert und natürlich „direct trade“, also direkt von uns importiert. Wir verzichten auf entsprechende Siegel, die immer mehr in der Kritik stehen und investieren lieber direkt in die Ausbildung der Menschen. Die Kogi verbinden mit ihrem Kaffee eine Botschaft, sie wollen zeigen, wie man nachhaltig in Kooperation mit der Natur Produkte erzeugen kann.

Die erste Begegnung

Eines der spirituellen Oberhäupter der Kogi, Mama José Gabriel,  lernte ich Ende 2013 kennen. Auf Einladung des kolumbianischen Botschafters in Deutschland, Juan Mayr, waren sie auf der Suche nach einem potenziellen Partner in Deutschland. Juan Mayr ist ein alter Freund der Kogi und ehemaliger Umweltaktivist, der die Kogi in vielen Bereichen unterstützt. Nur wenig Spanisch und gar kein Englisch sprechend, hielten Máma José Gabriel und seine beiden Begleiter einen Vortrag über den spirituellen und zugleich tiefenökologischen Ansatz, der hinter ihrem Kaffeeanbau steht. 18 Jahre zuvor war ich übrigens mit einem Freund als Backpacker und Tourist in Kolumbien unterwegs in diese Berge. Ddie Gefahr durch die Guerillas und Drogenkartelle war jedoch zu groß, so dass wir nicht weit kamen. Heute weiß ich, dass die Kogi sich vor Tourismus schützen und keine Touristen wollen, wir wären also nie weit gekommen.
Die Kogi sind die Hüter der Erde, als die älteren Brüder (wir sind die jüngeren, kleinen Brüder) ist ihre Aufgabe die Heilung der Erde.

Um ihre Kultur zu bewahren und dieser wichtigen Aufgabe gerecht zu werden, kaufen die Kogi mit den Gewinnen aus dem Kaffeeanbau ihr altes Land und insbesondere ihre heiligen Plätze zurück, die ihnen im Laufe der letzten 500 Jahre geraubt wurden. So können sie die alten Rituale zur Heilung der Erde wieder begehen. In ihrem Verständnis hängt das Wohl der Erde vom Erhalt dieser Plätze in der Natur ab. Diese Plätze sind viele Seen, alle Flussmündungen und Deltas, besondere Orte in der Natur und auch einzelne Felsen und Hügel.
Nach dem Vortrag ging ich nach vorne, kramte seine wenigen Brocken Spanisch heraus und sagte ganz spontan, dass ich dabei sein wolle. Diese absolut fremde Kultur faszinierte mich und ich wollte mehr wissen. Angesichts des ökologischen Aspektes des Kaffeeprojektes in Verbindung mit der Botschaft der Kogi an unsere Zivilisation war ich mir sicher, dass dies ein sehr wertvolles Projekt ist, was Sinn macht. Es gibt viele hervorragende Kaffees, doch die Kogi mit ihrer Geschichte sind einzigartig. Máma José Gabriel beachtete mich nicht besonders und grummelte nur, dass ich am besten einmal in die Sierra Nevada reisen solle, ich wäre hiermit eingeladen.

Nun dachte ich, dass wir alles weitere über die Indianervertretung durchaus per Mail und Telefon klären könnten. Doch ich kam nicht weiter, erhielt immer nur die Antwort, dass ich in die Berge kommen müsse, um zu verstehen, wie die Kogi leben und denken. Es half nichts, ich buchte einen Flug und machte mich auf in ein neues Abenteuer – denn das war die Reise. Die Versammlung der Ältesten, der Mámas, war vor Ort, als ich im Dorf Pueblo Viejo ankam. Abends trafen sich rund 150 Männer im düsteren Zeremonialhaus, wo vier kleine Feuer brannten. Angesichts des merkwürdigen Geruchs, der fremden Sprache, und der herumflackernden Schatten weit weg von jeder Zivilisation fühlte ich mich versetzt in eine andere Welt. Lange wurde gesprochen und irgendwann entschieden die Ältesten dann, dass ich der Partner der Kogi in Deutschland werden sollte. Viel mehr darüber und andere interessante Informationen finden Sie in meinem Blog auf www.cafe-kogi.com.

Dies ist eine Partnerschaft von Gleichgesinnten, die etwas für den Erhalt der Erde tun wollen. Ziel ist es, die Art und Weise, wie die Kogi im Einklang mit der Natur leben, auch bei uns vorzustellen und daraus zu lernen. Mein Auftrag ist es, die Botschaft der Kogi bei uns bekannt zu machen. Der Kaffee soll eine Botschaft in die Welt tragen.

Die Kogi wollen nicht, dass wir unsere Zivilisation verurteilen und zurück zur Natur gehen. Wir sollen uns weiterentwickeln auf Basis dessen, was wir bereits erreicht haben. Und dafür sind viele Aspekte des Wissens der Kogi um die Zusammenhänge der Natur nachahmenswert und wichtig. Die Einnahmen ermöglichen es ihnen, ihr altes Land, ihre heiligen Stätten, zurückzukaufen. Zusätzlich zum fairen Kaufpreis für den Kaffee gehen 20 % des Gewinns der URWALDKAFFEE GmbH an die Kogi. Langfristig ist eine engere Partnerschaft für weitere Länder Europas angedacht. Vielleicht sind die Kogi dann auch Gesellschafter mit allen Rechten und Pflichten.

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